Fragen, die Sie vielleicht haben
Antworten für Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern. Ihre Frage fehlt? Schreiben Sie uns an info@lumi-koeln.de.
Für Schulen
Welche Schulen können teilnehmen?
Förderschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Erprobung ist nicht auf einen Förderschwerpunkt festgelegt. Erfahrung mit KI ist nicht nötig.
Was kostet die Teilnahme?
Nichts. Wir stellen die Tablets und alle Unterlagen, sprechen den Einsatz online mit Ihnen ab und kommen zur Erprobung in Ihre Klasse. Für Ihre Schule entstehen keine Kosten.
Brauchen wir WLAN oder eigene Tablets?
Nein. Wir stellen Tablets, auf denen LUMI bereits läuft. LUMI funktioniert komplett ohne Internet.
Wie viel Zeit kostet die Teilnahme?
Eine kurze Online-Absprache vorab, ein oder zwei Unterrichtsstunden Erprobung, ein Interview von bis zu 30 Minuten mit der Lehrkraft und Zeit für eine Nachbesprechung mit anderen Lehrkräften.
Wann findet die Pilotphase statt?
Wir suchen weiterhin Pilotschulen. Sie können sich jederzeit bei uns melden, auch wenn gerade keine Erprobung läuft. Den Zeitpunkt sprechen wir gemeinsam ab.
Wie schnell melden Sie sich?
Auf Anfragen von Schulen antworten wir innerhalb einer Woche.
Kann auch eine Schule außerhalb von Nordrhein-Westfalen mitmachen?
Die Pilotphase findet nur an Förderschulen in Nordrhein-Westfalen statt. Tragen Sie sich gern in den Newsletter ein. Wir melden uns, wenn LUMI für weitere Schulen verfügbar ist.
Für Lehrkräfte
Brauche ich Vorkenntnisse zu KI?
Nein. Vor der Erprobung sprechen wir online mit Ihnen ab, wie Sie LUMI gut im Unterricht einsetzen. In der Stunde selbst sind wir dabei.
Wer gestaltet den Unterricht?
Das sprechen wir immer mit der Lehrkraft ab. Sie kann die Stunde selbst gestalten, oder das LUMI-Team bereitet eine Stunde vor. Die Forschenden beobachten nur und greifen nicht in den Unterricht ein.
Können Schüler*innen die Einstellungen verändern?
Nein. Die Einstellungen sind mit einem Lehrkraft‑Passwort geschützt.
Kann ich nachlesen, was gefragt wurde?
Nein. Gespräche werden nicht gespeichert. Sie sind nur zu sehen, solange sie auf dem Bildschirm stehen.
Kann LUMI Fehler machen?
Ja. Wie jede KI liegt LUMI manchmal falsch. Wichtige Inhalte prüfen Sie wie gewohnt.
Für Eltern
Was wird über mein Kind aufgeschrieben?
Nichts, was Ihr Kind erkennbar macht. Forschende notieren, wie LUMI im Unterricht genutzt wird. Namen, Leistungsdaten, Gesundheitsdaten und persönliche Angaben werden nicht erfasst. Es gibt keine Audio- oder Videoaufnahmen von Schüler*innen.
Muss ich zustimmen?
Ja. Sie erhalten über die Schule einen Brief von uns und stimmen der Teilnahme Ihres Kindes vorher schriftlich zu. Die Teilnahme ist freiwillig. Kinder ohne Einwilligung nutzen LUMI nicht und haben dadurch keine Nachteile.
An wen kann ich mich wenden?
An die Lehrkraft Ihres Kindes oder an Fabian Schlausch: info@lumi-koeln.de.
Technik und Datenschutz
Braucht LUMI Internet?
Nein. LUMI funktioniert komplett ohne Internet. Das Sprachmodell liegt auf dem Tablet und arbeitet dort.
Was passiert mit den Eingaben?
Sie werden nur auf dem Tablet verarbeitet, nicht übertragen und nicht gespeichert. Nach der Nutzung sind sie gelöscht.
Werden Gespräche gespeichert?
Nein. Gespräche und Sprachaufnahmen werden nicht gespeichert. Ob LUMI auf „Hey LUMI“ reagiert, entscheidet die Lehrkraft in den Einstellungen.
Welches Sprachmodell nutzt LUMI?
Gemma 3, ein offenes Sprachmodell von Google. Auf den Tablets der Pilotphase (iPad Pro 11 Zoll) läuft die Fassung mit 12 Milliarden Parametern. Sie ist mit ca. 8 GB auf dem Tablet installiert und kann auch Bilder ansehen. Eine kleinere Fassung mit 4 Milliarden Parametern ist ebenfalls möglich. LUMI sendet keine Eingaben an Google oder andere Anbieter.
Mit welchen Tablets arbeitet LUMI?
In der Pilotphase stellen wir Tablets (iPad Pro 11 Zoll), auf denen LUMI bereits eingerichtet ist. Später soll LUMI für alle Schul-Tablets geöffnet werden. Welches Modell passt, richtet sich dann nach der Leistung des Geräts.
Welche Daten erhebt die Forschung?
Antworten aus einer Online-Umfrage an Förderschulen, Notizen aus einzelnen beobachteten Stunden, ohne Namen, und Interviews mit Lehrkräften. Diese Daten werden auf Servern der Universität zu Köln gespeichert.